Dienstag, 6. März 2012

Urban Dance Kupa – Kapuvar, Ungarn


Was fällt euch ein, wenn ihr Schweiß, Liebe und rythmische Bewegungen hört?


URBAN DANCE FESTIVAL natürlich, was denn sonst ;)



Urban Dance Kupa - 24.  27. Februar. 2012


Stev-O und ich sind am Freitag, dem 24. Feb. mit 2 Juroren Kiddy (H, B-Boy) und Byron Cox (USA, House) im Auto nach Kapuvar gefahren.


In der ganzen Autofahrt ging es nur um Hip Hop, Kultur und Gemeinschaft. Kiddy ist Stev-O´s und mein B-Boying und Popping Lehrer so kam es, dass wir die Ehre hatten mit den 2 Tanz-Titanen im Auto mitzufahren. Dann angekommen verbrachten wir den Abend auf einer Pyjama-Party (ja, ernsthaft!) und guter Musik.

Byron erzählte uns von Geschichte, Philosophie und Liebe der Tanzkultur, einfach nur Wahnsinn!

Wir haben so viel gelernt und geteilt – natürlich auch Triple*G. Er erzählte uns, wie er einfache House-Sessions startete, um die Leute die tanzen lieben zusammen zu bringen.

Als wir ihm von unserer monatlichen Triple*G Clubbing Night erzählten, war er durch und durch begeistert „Wow Guys, that´s Awesome!“ .

Am nächsten Tag begann das Battle, es wurde in den Disziplinen House, Wacking, Locking, Popping und Hip Hop gegeneinander angetreten. Zusätzlich präsentierten sich noch VIELE Dance Crews, aus Ungarn, Österreich, Rumänien und der Slowakei.

Die Power und Energie war so überwältigend, dass wir allein durchs Zusehen richtig fertig waren. Aber das Battle dauerte auch 12 (!!) Stunden, und in den Pausen wurde natürlich fleissig getanzt Erstaunlicherweiße organisierte uns der Organisator, den wir durch Kiddy kennen lernten, unsere Unterkunft, gemeinsames Essen etc.

Wir wurden so herzlich aufgenommen, als ob sie uns schon ewig kannten.

Am nächsten Tag um 10 Uhr begannen die Workshops:
Popping - Waacking - House - Breakdance - Locking… klingt viel, war es auch – 8 Stunden lang haben Stev-O und ich Seite an Seite geshaked! Zu Mittag sind dann alle Tänzer in einem Bus zum Mittag essen gefahren. Und wie Tänzer nun mal sind, wird getanzt, egal wo Musik ist, so war der Bus ein weiteres Spektakel der Freude und Lebenslust.

Auch beim Essen wurde gegen die Gläser, auf die Tische geklopft und geklatscht und so entstanden Rhythmen und natüüürlich sprangen manche auf und tanzten!

Es ist nicht so wichtig was wir alles erlebt haben, denn das kann ich in so einem kurzen Beitrag sowieso nicht erzählen, aber was wir gelernt haben.

Tanzen ist nicht nur Bewegung - es ist Ausdruck, Freude und Kommunikation. Teilst du etwas mit Menschen, egal ob man die selbe Sprache spricht oder nicht (Stev-O´s und mein Ungarisch ist auch nicht so perfekt), verbindet euch etwas einzigartiges und ist es dann noch so etwas tolles wie Tanzen, dann nutze es und öffne dein und die Herzen der anderen!

Eure Julez


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