Montag, 25. März 2013

Imagination

Blusshhh Leute!

In der letzten Woche, habe ich wieder mal viel herum philosophiert und habe mir überlegt wie man eine gute, ausgefallene und Lyrics-angehauchte Choreo zu Stande bringen könnte, ohne in die Verzweiflung zu versinken, wenn man mal wieder keine kreative Phase hat.

Eine der größten Herausforderungen eines Lehrers ist, meiner Meinung nach, in den Stunden etwas zu machen, was eigentlich normalerweise überhaupt nicht oft praktiziert wird. Hier spreche ich die verschiedenen Stile an. Als House/Oldschool-Tänzer, hast du bereits ein gewisses Repertoire an Moves und Schritten, deshalb ist es gar nicht so einfach in eine andere Schiene wie zB Newstyle zu switchen.

In meiner Class, habe ich von der Imagination geredet. Das Vorstellen von Gegenständen.

Wenn man mal eine Choreo vorbereiten muss und einem wirklich nichts einfällt, dann kann nur die Musik bzw. das Lied an sich, weiterhelfen. Vielleicht orientiert man sich an der Melodie oder auf den Text. Und in meiner noch eigentlich kurzen Tänzerkarriere xD habe ich herausgefunden, dass es das Schönste ist, wenn man den Text eines Liedes mit den Bewegungen des eigenen Körpers verschmilzt.

Wie geht sowas? Nehmt euch einfach mal ein schönes Lied (viell. euer Lieblingslied) mit einem leichten Text. Am Besten, Songtext ausdrucken und 100mal durchlesen. Jedoch ist hier nicht das Ziel, den Song auswendig zu lernen, sondern eher um sich selbst eine eigene Geschichte vorzustellen.

In den meisten Liedern spielt die -Liebe- eine sehr große Rolle. Ob es jetzt darum geht, dass man sich in jemanden verliebt hat oder ob einen das Herz gebrochen wurde, ist egal. Die Liebe ist immer da!
Deshalb versucht euch Dinge vorzustellen und probiert die Situation aus der eigenen als auch aus der Sicht der zweiten oder dritten Person zu sehen. Hier ist -Schauspielen- gefragt! Hinterfragt, was der Sänger oder die Sängerin mit dem Lied aussagen möchte und versucht es schauspielerisch umzusetzen.

Teil der Imagination ist nicht nur, das Vorstellen der Umgebung, sondern auch das Vorstellen von Gegenständen oder Menschen. Eine meiner Lieblingsbeispiele, die ich immer wieder hernehme ist die -Wolke, die du einatmest und die plötzlich deinen Körper kontrolliert - oder die -coolen Schuhe, die deine Füsse kontrollieren und tun und lassen was sie wollen-. Zum Üben könnt ihr natürlich auch echte Gegenstände nehmen, wie Stühle oder einen Apfel xD

Ich glaube, dass Tanz nicht einfach nur Tanz ist. Es soll die Phantasie der Menschen anregen und sie dazu motivieren es auch zu probieren. In den nächsten Unterrichtseinheiten werde ich auf jeden Fall weiter mit dieser Übung machen! Tanzen hat keine Grenzen!

Schaut euch dieses Video an, anhand dessen könnt ihr euch ca. vorstellen was ich damit meine :)

Keone Madrid & Mariel Martin - He wont Go

Lasst euch davon inspirieren! :)



euer Mr. Ritz Charming

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